Living apart together – Das Geheimnis einer guten Ehe

Living apart together – Das Geheimnis einer guten Ehe

Das Geheimnis einer guten Ehe – unserer Ehe

 

Als ich diese Woche einen Artikel über eine etwas andere Lebensform gelesen habe, fühlte ich
mich sofort angesprochen.
„Living apart together“ war der Titel, was soviel bedeutet wie, ein Paar zu sein und in getrennten
Wohnungen zu leben. Das Geheimnis einer guten Ehe?
Vielleicht denkst du gerade, das ist doch nicht normal oder das kann nicht klappen. Doch, dies kann funktionieren, aber es erfordert Mut und Vertrauen.

Mein Tipp für eine glückliche Ehe.

Dazu gebe ich ein Stückchen aus meinem Privatleben preis, um eben genau diesen Mut zu machen. Den Mut, dass es möglich ist.

Mein Mann und ich gehen seit 21 Jahren gemeinsam durchs Leben, mit allen Höhen und Tiefen,
mit happy and bad times.
Vor 5 Jahren waren wir an unserem tiefsten Tiefpunkt und wir trennten uns.
Doch wir merkten ziemlich schnell, wie sehr wir uns liebten und haben begonnen, um unsere
Ehe zu kämpfen.
Auch lernten wir in dieser Zeit professionelle Hilfe anzunehmen.
Heute sind wir sehr stolz. Wir haben es geschafft und wir sind ein Paar geblieben, glücklicher denn je.

Unser Schlüssel zum Glück – wir haben beide Wohnungen behalten.

Denn uns war klar geworden, der Alltag, unsere Persönlichkeiten und Bedürfnisse sind einfach zu unterschiedlich und mit einem Leben 24/7 nicht kompatibel.

Weisst du, dass bereits 10% der europäischen Paare diese Form gewählt haben?
Natürlich passt das nicht auf jedes Paar, aber jeder hat die freie Wahl zu entscheiden und es
auszuprobieren.

Wir genießen es, uns unseren Raum zu nehmen, haben uns immer etwas zu erzählen, sagen uns
liebevoll jeden Abend mit Facetime gute Nacht, ohne danach zu diskutieren, ob das
Schlafzimmerfenster geöffnet bleibt oder nicht.

Auch Anziehung existiert da, wo es ein bisschen Abstand gibt.
Da ist dieses Prickeln, wenn aus einem „Date“ mehr entsteht oder die Frage:

“Gehen wir zu dir oder zu mir?“

Natürlich gibt es auch Nachteile.
Zum Beispiel die Kosten für zwei Wohnungen. Oder, dass wir bei einem Konflikt machmal zuerst den Weg des geringeren Widerstandes wählen, anstatt uns direkt zu stellen.

Mein Fazit:
Auch wenn „living together apart“ gesellschaftlich noch nicht so anerkannt ist, weil es vom
traditionellen Pfad abweicht, kann man ja trotzdem mal über den Tellerrand sehen.
Nur weil man schon immer nach der Heirat zusammengelebt hat und es immer so gemacht hat,
muss es ja nicht das Beste und Richtige sein.

 

Und bevor eine Liebe zerbricht, lohnt es sich einmal mutig zu sein.
„MUT ist, den Möglichkeiten mehr Glauben zu schenken als dem Erlebten.“

 

P.S. Mittlerweile ist dieser Traum übrigens unser gemeinsamer Traum!

Warum eine betriebliche Krankenversicherung sinnvoll ist

Warum eine betriebliche Krankenversicherung sinnvoll ist

Warum ist eine betriebliche Krankenversicherung sinnvoll?

 

Es ist zunehmend schwierig geworden als Arbeitgeber*in engagierte und geeignete Mitarbeiter*innen zu finden und an das eigene Unternehmen zu binden.

 

Wollen Sie als Arbeitgeber*in auf beste Leistung und Sicherheit bauen, wenn es um die Gesundheit Ihres Teams geht?

 

Die betriebliche Krankenversicherung der Continentale ist eine ausgezeichnete Chance, um die Attraktivität Ihres Unternehmens für gut ausgebildete Fachkräfte zu erhöhen und aktiv etwas anzubieten, damit eine Fachkraft in Erwägung zieht, ihren jetzigen Arbeitsplatz gegen einen neuen Arbeitsplatz in Ihrem Unternehmen zu tauschen.

Ihr Wettbewerbsvorteil:

  • Verstärkte Mitarbeiterbindung durch Identifikation des Mitarbeiters mit einem sozialen Unternehmen
  • Plus bei der Mitarbeitergewinnung durch ergänzendes Benefit (bKV)
  • Imagegewinn durch Präsentation als sozialer Arbeitgeber

 

Ihr wirtschaftlicher Vorteil:

  • Motivationssteigerung der Mitarbeiter sorgt für geringere Ausfallzeiten
  • Investition in Mitarbeitergesundheit erhält die Arbeitskraft und bringt so finanzielle Vorteile

 

Service-Leistungen für Ihre Mitarbeiter

  • 24 / 7 Gesundheitsservice inklusive Notrufhotline
  • Videoberatung 8 – 22 Uhr
  • Facharzt-Terminservice

 

Ihr Team kann bessere medizinische Leistungen in Anspruch nehmen und Sie haben dadurch weniger Ausfallzeiten, was in Studien bereits nachgewiesen wurde. Die betriebliche Krankenversicherung der Continentale deckt die Versorgungslücken ab, die in den letzten Jahren in der gesetzlichen Krankenversicherung entstanden sind.

Sie investieren mit unserer bKV in den Wohlfühlfaktor und in die Gesundheit Ihrer wertvollsten Ressource – Ihres Teams.

Zudem gilt die bKV nicht nur für Vollzeit-Arbeitnehmer*innen. In der Regel können alle sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer*innen in den Genuss unserer Versicherungsleistungen kommen. Sogar privat Versicherte können bestimmte Produkte der bKV erhalten.

Ein weiterer Vorteil für Ihr Team: Eine Gesundheitsprüfung entfällt..

Es gibt noch viele weitere Vorteile, die ich Ihnen gerne persönlich vorstellen würde. Deswegen freue ich mich auf Ihren Anruf und Ihr Interesse.

Unser Team ist von Mo-Fr von 8-12 Uhr unter 08362-1513 für Sie erreichbar.

Herzliche Grüße

Claudia Brammen

 

 

P.S Denken Sie auch an Ihre Absicherung. In meinem Blogartikel Berufsunfähigkeit – das unterschätzte finanzielle Risiko erfahren Sie mehr.

 

 

Gender Pay Gap und Gender Pension Gap – was ist das eigentlich?

Gender Pay Gap und Gender Pension Gap – was ist das eigentlich?

Schon oft gelesen – aber was ist das eigentlich?

Gap ist das englische Wort für Lücke.

Gender Pay Gap beschreibt die Lücke zwischen dem durchschnittlichen Bruttostundenverdienstes der Frauen und der Männer.

Der Verdienstabstand zwischen Frauen und Männer ist ein Indiz für die mangelnde
Gleichberechtigung, die sich in vielen Bereichen leider immer noch zeigt.

Frauen verdienten im Jahre 2020 durchschnittlich 18% weniger als Männer.
Die Unterschiede fielen sogar in Westdeutschland (u. Berlin) mit 20% deutlich höher aus als
im Osten mit 6%.

Hieraus resultiert dann auch die Gender Pension Gap, die die Differenz in der Rente anzeigt.

2021 bekam ein Mann eine Rente von ca. 1500 EUR, eine Frau dagegen ca. 700 EUR.
Traurige Wahrheit…

Wie sollen wir Frauen nur annähernd an die Rentenhöhe der Männer herankommen, wenn wir weiterhin weniger verdienen, Kinder bekommen und meistens nur in Teilzeit arbeiten können?

Wenn ich meine eigene Renteninformation ansehe, dann stehen da 712 EUR.
Das ist übrigens VOR allen Abzügen wie Krankenversicherung und Steuer, danach sind es nur
noch 438 EUR!
Nach 36 Arbeitsjahren ganz schön bitter.
Und die Grundrente bekomme ich auch nicht, da ich die 33 Grundjahre nicht zusammen
bekomme.

Nach den Geburten meiner Söhne konnte ich nur geringfügig beschäftigt arbeiten und diese Zeiten werden ja in der Rentenversicherung nicht berücksichtigt.

Aber aufgeben gibt’s nicht!
Mit 42 habe ich mich der Verantwortung gestellt und mich um meine Vorsorge gekümmert.
Heute bin 56 und habe die Höhe meiner Wunschrente mit 67 fast erreicht.
Wie ich das geschafft habe?

Es gibt eine Lösung!

 

Ich habe hingesehen und bin gestartet – auch wenn es manchmal weh tat und natürlich auch
in manchen Bereichen eine Einschränkung bedeutete. Dabei entwickelte ich einen 5-Stufen-Plan, mit dem ich Frauen beim Aufbau ihrer Altersvorsorge unterstütze.

Wir gehen Stück für Stück diesen 5-Stufen-Plan durch und finden für Dich die beste Lösung.

Wenn Du aktiv etwas für Deine Vorsorge tun willst, dann melde Dich sehr gerne bei Dir.

Wichtig ist ja auch, dass die Chemie stimmt und Du erstmal Deine Möglichkeiten gezeigt bekommst. Dann kannst du in Ruhe entscheiden, ob Du diesen Weg mit mir gehen willst.

Ich freue mich auf Dich!

Liebe Grüße

Claudia

 

Das Leben vorwärts gehen und rückwärts verstehen

Das Leben vorwärts gehen und rückwärts verstehen

Als ich diesen Satz hörte, wußte ich sofort – das beschreibt mein persönliches Jahr 2021.

 

Neue tolle Menschen kamen in mein Leben und von einigen habe ich mich verabschiedet,
Entscheidungen, die Mut erforderten, wurden getroffen und so manche Situation wird mir erst
heute bewusst.

Das Jahr 2021 startete wieder mit einem Lockdown und ich habe mich gefühlt, als stünde ich auf
einer Bremse.
Im Nachhinein habe ich verstanden, dass dieser uns gemeinsame Zeit mit meiner Mama ermöglichte.
Es ging ihr immer schlechter und es wurde klar, dass sie in ein Pflegeheim umziehen würde.
Im April entschieden wir, sie in ihr neues Zuhause umzuziehen.
Schweren Herzens, aber mit Rückblick auf diese Entscheidung sind wir dankbar, denn sie
bekommt dort eine liebevolle und kompetente Betreuung, die wir nicht leisten hätten können.
Und sie zeigt uns immer wieder aufs Neue wie wichtig es ist Erlebnisse zu schaffen, denn an die
kann sie sich in guten Momenten erinnern.

Ende April kam dann mein drittes Enkelkind, unser Sonnenschein Mona gesund auf die Welt und zeigte uns, ein Abschied bedeutet auch immer einen wundervollen Neubeginn.

Ach ja apropos Neubeginn und neue Menschen in meinem Leben…
Durch „Zufall“ und mit Hilfe einer lieben Freundin, lernte ich im Juni das Ehepaar Gude kennen, die auch in der Versicherungsbranche tätig sind und wir merkten sehr schnell, das könnte für eine gemeinsame Arbeit passen.
Schaue ich heute auf diesen Moment zurück, erfüllt mich das mit tiefer Dankbarkeit, denn wir hatten den Mut, diese Zusammenarbeit zu starten und sind zu einem richtigen Team zusammengewachsen.

Begonnen habe ich 2011 zu zweit mit meiner Schwägerin und nun sind schon zu sechst!!! Und ich bin so stolz auf alle und freue mich auf unseren gemeinsamen Weg.

Und dann kam der Oktober …..es war wie im Märchen aus tausendundeiner Nacht.

Eigentlich sollte die Reise nach Mallorca führen, aber sie wurde leider abgesagt und wir bekamen einen Reisegutschein geschenkt. Erst einmal waren wir sehr enttäuscht, denn wir hatten uns so gefreut.
Mein Bauchgefühl sagte… sei spontan und macht doch mit dem Gutschein einfach euren gemeinsamen Traum war und fliegt nach AbuDhabi!
Ok, dann los!! Innerhalb drei Wochen saßen wir im Flugzeug – trotz aller Hindernissen und komplizierten Einreise-Bestimmungen.
Diese zwei Wochen werde ich nie vergessen!!!
Vor allem der Blick in die Weite aus dem 124. Stock des höchsten Gebäude der Welt – dem Burij Kalifat!

Kann es jetzt noch besser werden?

Ja, denn ich durfte in letzten Wochen des Jahres erfahren, welch ein Vertrauen und ein Respekt meiner Arbeit entgegen gebracht wurde. Das hat mich so tief berührt und ich verspüre eine große Dankbarkeit meinen Kunden gegenüber.

Als ich mich Anfang März 2021 für die Zusammenarbeit mit meiner SocialMedia Managerin entschied, die mittlerweile auch eine liebe Freundin geworden ist, kamen mir viele Einwände entgegen.
Das sei doch zu teuer, das kannst du doch selber….nein, kann ich nicht und rückblickend war das die absolut richtige Entscheidung.
Durch ihre Arbeit lernten mich die Menschen so kennen wie ich bin und schenkten mir ihr Vertrauen. Vielen Dank dafür!!!!

Die letzten Tage fragte ich mich….mache ich auch einen Jahresrückblick? Schreibe ich einen Text oder nehme ich vielleicht doch ein Video auf ?…. dann setzte ich mich an mein Notebook und plötzlich floß der Text nur so aus meinen Fingern.

Und nun habe ich noch eine Botschaft für euch.

Als ich heute in meinem Briefkasten die Weihnachtskarte meines Sohnes fand (sollte ihn doch öfters leeren) und diese unglaublich berührenden Zeilen las, habe ich einen Spaziergang gemacht und mir wurde so bewußt…..das Einzige was zählt, ist die Liebe und dein Herz zu öffnen für die Menschen.
Alles und alle anzunehmen und dir deine Welt zu kreieren, so wir du sie haben möchtest und vielleicht erst später zu verstehen, warum du dazu die ein oder andere Entscheidung triffst.

Ich wünsche dir für 2022 wunderschöne Begegnungen, unvergessliche Erlebnisse und Momente und vor allem: bitte bleib gesund.

Herzliche Grüße, Claudia

Was ohne eine Pflegeversicherung passieren kann

Was ohne eine Pflegeversicherung passieren kann

Und auf einmal bricht ein Traum wie ein Kartenhaus zusammen

.

Immer noch tief berührt denke ich an mein Gespräch mit meiner Kundin letzte Woche.
Ich kenne sie und ihren Mann schon sehr lange und schätze ihre Treue und Loyalität.
Umso mehr trifft mich ihre Geschichte und macht mich sehr traurig.

Vielleicht können aber dadurch wieder Frauen an ihre Eigenverantwortung erinnert werden.
Das war meiner Kundin ein grosses Anliegen und sie bat mich, hier diese Ereignisse zu erzählen.

Die beiden führten ein tolles Leben mit einer klassischen Rollenverteilung.
Der Mann brachte das Geld nach Hause, die Frau blieb beim Kind und arbeitete dann in Teilzeit.
Sie freuten sich sehr auf den Ruhestand.

Vor 5 Jahren war es dann soweit, beide gingen gleichzeitig mit 65 Jahren in Rente.
Ihr Mann hatte sich immer um die finanziellen Angelegenheiten gekümmert, beide hatten eine
private Rentenversicherung – er sogar noch eine Betriebsrente.
Ein Eigenheim stand nie zur Debatte, sie wollten unabhängig bleiben.

Die privaten Rentenversicherungen und die Betriebsrente kamen zur Auszahlung und damit fingen sie an, sich die lang ersehnten Reisen zu finanzieren.
Sie waren glücklich.

Bis zum Tag X vor 1 Jahr… ihr Mann erlitt einen Schlaganfall, ist seitdem leider ein Pflegefall und
lebt seit 5 Monaten in einem Pflegeheim.

Und jetzt ? Reicht das nicht schon ?
Nein, erzählte sie mir unter Tränen…

 

Was ohne eine Pflegeversicherung passieren kann

 

Jetzt muss sie auch noch vom Sozialamt leben, jeden Cent umdrehen und ist auf die Hilfe von
ihrem Sohn angewiesen.
Und warum ist das so?

Die Rente ihres Mannes wird zu 80% zusammen mit der Betriebsrente und dem Kapital, das noch aus der privaten Rentenversicherung übrig ist, für die Unterbringung im Pflegeheim zugezogen.
2850.- EUR Eigenleistung muss gestemmt werden!

Die Rente der Frau beträgt 430 EUR + 120 EUR (eigene private Rente) + 250 EUR (restliche Rente des Ehemannes)… macht 800 EUR… zum Leben zu wenig… also musste sie Sozialhilfe beantragen.

Wer schon einmal so einen Antrag ausgefüllt hat, weiß, dass das unter aller Würde ist.

Meine Kundin benötigt mittlerweile auch psychologische Unterstützung, damit sie das alles verarbeiten kann.

Als wir so sprachen, schaute sie mir direkt in die Augen und beschwor mich:

„Liebe Frau Brammen, bitte versprechen Sie mir weiterzumachen und bitte geben Sie nie auf, den Frauen die Augen zu öffnen und sie an die Hand zu nehmen!
Bei mir war es leider zu spät und ich habe mich immer auf meinen Mann verlassen. Er sagte immer, dass das, was wir im Alter haben, für uns beide reicht. Ich machte mir nie Gedanken darüber. Bis vor einem Jahr hat das auch gut geklappt, nur mit so einem Schicksalsschlag haben wir nie gerechnet.

Deshalb hatten wir auch Ihr Angebot einer privaten Pflegeversicherung leider abgelehnt, weil wir dachten: so etwas passiert uns nicht…“

Ich habe ihr mein Versprechen gegeben.

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P.S. Solltest Du bereits eine Pflegeversicherung haben, dann ist vielleicht dieser Blogartikel auch interessant für dich.